Fläche: 8670 km²
Einwohner: 590.000 (1975), 595.200 (1989)
Einwohner der Bezirksstadt: 107.374
Bevölkerungsdichte: 68 E./km²
Höchste Erhebung: Ruhner Berg 177 m
Größter See: Schweriner See 61,54 km²
Die seen- und waldreiche Umgebung Schwerins wurde vorrangig für Landwirtschaft genutzt. So herrschte Nahrungs- und Genussmittelgüterwirtschaft vor, es gab aber v.a. in den größeren Städten auch Holzwirtschaft, Maschinen- und Fahrzeugwirtschaft (heute existiert noch ein "KGW Schweriner Maschinen- und Anlagenbau" und die "MAPLAN Schwerin GmbH") und ein paar Betriebe der chemischen und der elektrotechnischen Industrie, des Fernmeldeanlagenbaus (hier gibt es noch ein paar Kabelwerke) und des Schiffbaus, sowie ein Fliesenwerk und Lederwerke. Die wichtigsten Industriestandorte waren die Bezirksstadt Schwerin, Güstrow, Wittenberge, Neustadt-Glewe und Boizenburg.
Im Wald- und Seengebiet rund um Schwerin erstreckten sich beliebte Urlaubs- und Erholungsgebiete der DDR. Hier wurde viel gezeltet und Kanu gefahren.
Der Bezirk Schwerin grenzte im Norden an den Bezirk Rostock, im Osten an den Bezirk Neubrandenburg, im Süden an die Bezirke Potsdam und Magdeburg, im Westen an die BRD.
Das Autokennzeichen für Schwerin begann mit einem B.
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Montag, 12. Oktober 2015
Sonntag, 6. April 2014
Der Bezirk Neubrandenburg
Fläche: 10790 km²
Einwohner: 626.000 (1975), 620.500 (1989)
Einwohner der Bezirksstadt: 64011
Bevölkerungsdichte: 58 E./km²
Höchste Erhebung: Helpter Berg 179 m
Größter See: Müritz 117 km²
Neubrandenburg war ein bedeutender Nahrungslieferant für die DDR. Es dominierte die Land- und Forstwirtschaft mit riesigen Ackerflächen und Schweine-, Rinder- und Schafhaltung. Etwa ein Viertel der industriell genutzen Fläche bestand aus Wald. Die Nahrungsmittelindustrie machte 60% der gesamten Industrieproduktion aus, gefolgt von der Baumaterialien- und Holzindustrie.
Wichtiger Standort waren natürlich die Bezirksstadt Neubrandenburg selbst mit Maschinen-, Nahrungsmittel-, Baustoffindustrie, Ölheizgeräte-, Reifen- und Elektromotorenwerk. Außerdem Prenzlau mit seinem Armaturenwerk (Teile davon gibt es heute noch, sie gehören heute zur GEA AWP GmbH), Neustrelitz und Pasewalk im Nahrungsmittelbereich und im Raum Ueckermünde/Torgelow mit Gießereien, von denen auch einige noch existieren.
Die Seenplatte rund um die Müritz und das Oderhaff waren beliebte Urlaubs- und Erholungsgebiete in der DDR.
Der Bezirk Neubrandenburg grenzte im Norden an den Bezirk Rostock, im Osten an die VR Polen, im Süden an die Bezirke Frankfurt/Oder und Potsdam, im Westen an den Bezirk Schwerin.
Das Autokennzeichen für Neubrandenburg begann mit einem C.
Einwohner: 626.000 (1975), 620.500 (1989)
Einwohner der Bezirksstadt: 64011
Bevölkerungsdichte: 58 E./km²
Höchste Erhebung: Helpter Berg 179 m
Größter See: Müritz 117 km²
Neubrandenburg war ein bedeutender Nahrungslieferant für die DDR. Es dominierte die Land- und Forstwirtschaft mit riesigen Ackerflächen und Schweine-, Rinder- und Schafhaltung. Etwa ein Viertel der industriell genutzen Fläche bestand aus Wald. Die Nahrungsmittelindustrie machte 60% der gesamten Industrieproduktion aus, gefolgt von der Baumaterialien- und Holzindustrie.
Wichtiger Standort waren natürlich die Bezirksstadt Neubrandenburg selbst mit Maschinen-, Nahrungsmittel-, Baustoffindustrie, Ölheizgeräte-, Reifen- und Elektromotorenwerk. Außerdem Prenzlau mit seinem Armaturenwerk (Teile davon gibt es heute noch, sie gehören heute zur GEA AWP GmbH), Neustrelitz und Pasewalk im Nahrungsmittelbereich und im Raum Ueckermünde/Torgelow mit Gießereien, von denen auch einige noch existieren.
Die Seenplatte rund um die Müritz und das Oderhaff waren beliebte Urlaubs- und Erholungsgebiete in der DDR.
Der Bezirk Neubrandenburg grenzte im Norden an den Bezirk Rostock, im Osten an die VR Polen, im Süden an die Bezirke Frankfurt/Oder und Potsdam, im Westen an den Bezirk Schwerin.
Das Autokennzeichen für Neubrandenburg begann mit einem C.
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