Dieses ist eine Sendung, stellvertretend für viele weitere. Anfangs in schwarzweiß ausgestrahlt, haben wir es hier schon mit einer moderneren Aufnahme in Farbe von 1986 zu tun.
Über die legendäre Rumpelkammer muss ich gar keine eigenen Worte verlieren, denn Ausstrahlungszeitraum, Sendezeit, Inhalt, Musik usw. sind wunderbar in einem Wikipedia-Artikel zusammengefasst.
Viel Spaß mit der folgenden kompletten Sendung!
Donnerstag, 4. August 2016
Montag, 12. Oktober 2015
Der Bezirk Schwerin
Fläche: 8670 km²
Einwohner: 590.000 (1975), 595.200 (1989)
Einwohner der Bezirksstadt: 107.374
Bevölkerungsdichte: 68 E./km²
Höchste Erhebung: Ruhner Berg 177 m
Größter See: Schweriner See 61,54 km²
Die seen- und waldreiche Umgebung Schwerins wurde vorrangig für Landwirtschaft genutzt. So herrschte Nahrungs- und Genussmittelgüterwirtschaft vor, es gab aber v.a. in den größeren Städten auch Holzwirtschaft, Maschinen- und Fahrzeugwirtschaft (heute existiert noch ein "KGW Schweriner Maschinen- und Anlagenbau" und die "MAPLAN Schwerin GmbH") und ein paar Betriebe der chemischen und der elektrotechnischen Industrie, des Fernmeldeanlagenbaus (hier gibt es noch ein paar Kabelwerke) und des Schiffbaus, sowie ein Fliesenwerk und Lederwerke. Die wichtigsten Industriestandorte waren die Bezirksstadt Schwerin, Güstrow, Wittenberge, Neustadt-Glewe und Boizenburg.
Im Wald- und Seengebiet rund um Schwerin erstreckten sich beliebte Urlaubs- und Erholungsgebiete der DDR. Hier wurde viel gezeltet und Kanu gefahren.
Der Bezirk Schwerin grenzte im Norden an den Bezirk Rostock, im Osten an den Bezirk Neubrandenburg, im Süden an die Bezirke Potsdam und Magdeburg, im Westen an die BRD.
Das Autokennzeichen für Schwerin begann mit einem B.
Einwohner: 590.000 (1975), 595.200 (1989)
Einwohner der Bezirksstadt: 107.374
Bevölkerungsdichte: 68 E./km²
Höchste Erhebung: Ruhner Berg 177 m
Größter See: Schweriner See 61,54 km²
Die seen- und waldreiche Umgebung Schwerins wurde vorrangig für Landwirtschaft genutzt. So herrschte Nahrungs- und Genussmittelgüterwirtschaft vor, es gab aber v.a. in den größeren Städten auch Holzwirtschaft, Maschinen- und Fahrzeugwirtschaft (heute existiert noch ein "KGW Schweriner Maschinen- und Anlagenbau" und die "MAPLAN Schwerin GmbH") und ein paar Betriebe der chemischen und der elektrotechnischen Industrie, des Fernmeldeanlagenbaus (hier gibt es noch ein paar Kabelwerke) und des Schiffbaus, sowie ein Fliesenwerk und Lederwerke. Die wichtigsten Industriestandorte waren die Bezirksstadt Schwerin, Güstrow, Wittenberge, Neustadt-Glewe und Boizenburg.
Im Wald- und Seengebiet rund um Schwerin erstreckten sich beliebte Urlaubs- und Erholungsgebiete der DDR. Hier wurde viel gezeltet und Kanu gefahren.
Der Bezirk Schwerin grenzte im Norden an den Bezirk Rostock, im Osten an den Bezirk Neubrandenburg, im Süden an die Bezirke Potsdam und Magdeburg, im Westen an die BRD.
Das Autokennzeichen für Schwerin begann mit einem B.
Sonntag, 11. Oktober 2015
Donnerstag, 16. April 2015
Mittwoch, 25. Februar 2015
Denke daran
Dieses war der Beitrag der Gruppe Dialog für "Rock für den Frieden".
Heute aktueller denn je.
Lange vor unserer Zeitrechnung
gab es am Mittelmeer eine Stadt.
Eine stolze Stadt, sie hatte schöne Häuser
und Menschen erfüllten sie mit Leben.
Diese Stadt hieß Karthago.
Das große Karthago führte drei Kriege.
Es war noch mächtig nach dem ersten,
noch bewohnbar nach dem zweiten,
nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Jahrzehntelang war sie umkämpft,
Legionen fielen in sie ein,
raubten und brannten alles aus.
Bis dass die Stadt im Wind verwehte.
Ich frag' mich, ist denn das normal?
War das denn nur in jener Zeit?
Es starben Menschen ohne Zahl,
doch fast vergessen ist ihr Leid.
Ich denke daran, denke daran.
Denke daran, denke daran.
Ich gehe heut' durch meine Stadt
und hab' das Leben noch vor mir,
mag viele Dinge um mich her,
will viel erleben noch mit dir.
Soweit, so gut ist alles klar.
Und doch erschreckt mich die Gefahr.
Ein Knopfdruck nur im weißen Haus
löscht in Sekunden alles Leben aus.
Ich denke daran, denke daran.
Ich kann noch vieles geben.
Denke daran, denke daran!
Auch Karthago wollte leben.
Ich denke daran, denke daran!
Ich kann noch vieles geben.
Denke daran, denke daran!
Du kannst noch vieles geben.
Denke daran, denke daran!
Auch Karthago wollte leben.
Denke daran, denke daran!
Du kannst so vieles geben.
Denke daran, denke daran!
Auch Karthago wollte leben.
Denke daran!
Heute aktueller denn je.
Lange vor unserer Zeitrechnung
gab es am Mittelmeer eine Stadt.
Eine stolze Stadt, sie hatte schöne Häuser
und Menschen erfüllten sie mit Leben.
Diese Stadt hieß Karthago.
Das große Karthago führte drei Kriege.
Es war noch mächtig nach dem ersten,
noch bewohnbar nach dem zweiten,
nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Jahrzehntelang war sie umkämpft,
Legionen fielen in sie ein,
raubten und brannten alles aus.
Bis dass die Stadt im Wind verwehte.
Ich frag' mich, ist denn das normal?
War das denn nur in jener Zeit?
Es starben Menschen ohne Zahl,
doch fast vergessen ist ihr Leid.
Ich denke daran, denke daran.
Denke daran, denke daran.
Ich gehe heut' durch meine Stadt
und hab' das Leben noch vor mir,
mag viele Dinge um mich her,
will viel erleben noch mit dir.
Soweit, so gut ist alles klar.
Und doch erschreckt mich die Gefahr.
Ein Knopfdruck nur im weißen Haus
löscht in Sekunden alles Leben aus.
Ich denke daran, denke daran.
Ich kann noch vieles geben.
Denke daran, denke daran!
Auch Karthago wollte leben.
Ich denke daran, denke daran!
Ich kann noch vieles geben.
Denke daran, denke daran!
Du kannst noch vieles geben.
Denke daran, denke daran!
Auch Karthago wollte leben.
Denke daran, denke daran!
Du kannst so vieles geben.
Denke daran, denke daran!
Auch Karthago wollte leben.
Denke daran!
Mittwoch, 9. April 2014
Der Schneemann
Dieser Film entstand schon 1944 und wurde im selben Jahr uraufgeführt. Aber da einer seiner Herstellungsorte Potsdam war und er in der DDR z.B. im Rahmen von "Alles Trick" gezeigt wurde, hat auch er seinen Platz hier verdient. Der Film steht wunderbar für sich selbst und verständlicherweise ging man in der DDR nicht darauf ein, dass der Schneemann auf der damals aktuellen Werbefigur für Coca Cola beruhte (als Symbol für eiskalten Genuss).
Geschichten erzählen
Im Programm des Sandmännchens gab es eine unregelmäßig wiederkehrende Serie, in der für die größeren Kinder Berufe vorgestellt wurden. Der Kurzfilm begann mit einem kleinen Lied:
Geschichten erzählen von Freude und Fleiß
Geschichten erzählen, die noch keiner weiß
Fragt doch die Leute, fragt doch die Leute, hmmm hm
Ein paar Beispiele habe ich im Netz finden können.
Gas-Wasser-Installateur:
Tankstelle (ab 1:23):
Uhrmachermeister:
Ich persönlich kann mich noch an eine Schornsteinfegerin erinnern.
Geschichten erzählen von Freude und Fleiß
Geschichten erzählen, die noch keiner weiß
Fragt doch die Leute, fragt doch die Leute, hmmm hm
Ein paar Beispiele habe ich im Netz finden können.
Gas-Wasser-Installateur:
Tankstelle (ab 1:23):
Uhrmachermeister:
Ich persönlich kann mich noch an eine Schornsteinfegerin erinnern.
Sonntag, 6. April 2014
Unser Sandmännchen
Hier ist der allererste Vorspann, den es mit dem Sandmännchen gab, zu sehen. Damals - wie immer in der DDR - mit 3 Strophen. Am Anfang kam das Sandmännchen noch gelaufen und es wird nicht viel über das Woher und Wohin verraten. Später wurden kleine Geschichten passend zur Situation erzählt, in die das Sandmännchen hineinkam. Nicht mehr immer zu Fuß, sondern mit allmöglichen Fortbewegungsmitteln. Das reichte vom Kinderroller über die Seilbahn und den Containerwagen bis hin zur Rakete. Die Sendung des Sandmännchens dauerte ca. 10 Minuten. Sie begann im 1. Programm um 18.50 Uhr und später, im 2. Programm, um 17.50 Uhr.
Sandmännchen - ein früher Auftritt - mit vollständigem Lied (und Flax und Krümel)
Sandmann, lieber Sandmann, es ist noch nicht soweit.
Wir sehen erst den Abendgruß ehe jedes Kind ins Bettchen muss.
Du hast gewiss noch Zeit.
Sandmann, lieber Sandmann, hab' nur nicht solche Eil'!
Dem Abendgruß vom Fernsehfunk lauscht jeden Abend alt und jung.
Sei unser Gast hierbei.
Kinder, liebe Kinder, das hat mir Spaß gemacht.
Nun schnell ins Bett und schlaft recht schön! Dann kann auch ich zur Ruhe geh'n.
Ich wünsch' euch gute Nacht.
Seit der Abschaltung des Deutschen Fernsehfunks DFF, dem Nachfolger des DDR-Fernsehens, das wiederum der umbenannte Fernsehfunk war, gibt es die zweite Strophe des Sandmännchens nicht mehr. Ich fand sie immer besonders schön, weil sie es war, die den abendlichen Besucher zum Bleiben einlud und Ruhe ausstrahlte. Schade, dass sie nicht mehr gesendet wird, aber schön, dass sie archiviert wurde!
Sandmännchen - ein früher Auftritt - mit vollständigem Lied (und Flax und Krümel)
Sandmann, lieber Sandmann, es ist noch nicht soweit.
Wir sehen erst den Abendgruß ehe jedes Kind ins Bettchen muss.
Du hast gewiss noch Zeit.
Sandmann, lieber Sandmann, hab' nur nicht solche Eil'!
Dem Abendgruß vom Fernsehfunk lauscht jeden Abend alt und jung.
Sei unser Gast hierbei.
Kinder, liebe Kinder, das hat mir Spaß gemacht.
Nun schnell ins Bett und schlaft recht schön! Dann kann auch ich zur Ruhe geh'n.
Ich wünsch' euch gute Nacht.
Seit der Abschaltung des Deutschen Fernsehfunks DFF, dem Nachfolger des DDR-Fernsehens, das wiederum der umbenannte Fernsehfunk war, gibt es die zweite Strophe des Sandmännchens nicht mehr. Ich fand sie immer besonders schön, weil sie es war, die den abendlichen Besucher zum Bleiben einlud und Ruhe ausstrahlte. Schade, dass sie nicht mehr gesendet wird, aber schön, dass sie archiviert wurde!
Der Bezirk Neubrandenburg
Fläche: 10790 km²
Einwohner: 626.000 (1975), 620.500 (1989)
Einwohner der Bezirksstadt: 64011
Bevölkerungsdichte: 58 E./km²
Höchste Erhebung: Helpter Berg 179 m
Größter See: Müritz 117 km²
Neubrandenburg war ein bedeutender Nahrungslieferant für die DDR. Es dominierte die Land- und Forstwirtschaft mit riesigen Ackerflächen und Schweine-, Rinder- und Schafhaltung. Etwa ein Viertel der industriell genutzen Fläche bestand aus Wald. Die Nahrungsmittelindustrie machte 60% der gesamten Industrieproduktion aus, gefolgt von der Baumaterialien- und Holzindustrie.
Wichtiger Standort waren natürlich die Bezirksstadt Neubrandenburg selbst mit Maschinen-, Nahrungsmittel-, Baustoffindustrie, Ölheizgeräte-, Reifen- und Elektromotorenwerk. Außerdem Prenzlau mit seinem Armaturenwerk (Teile davon gibt es heute noch, sie gehören heute zur GEA AWP GmbH), Neustrelitz und Pasewalk im Nahrungsmittelbereich und im Raum Ueckermünde/Torgelow mit Gießereien, von denen auch einige noch existieren.
Die Seenplatte rund um die Müritz und das Oderhaff waren beliebte Urlaubs- und Erholungsgebiete in der DDR.
Der Bezirk Neubrandenburg grenzte im Norden an den Bezirk Rostock, im Osten an die VR Polen, im Süden an die Bezirke Frankfurt/Oder und Potsdam, im Westen an den Bezirk Schwerin.
Das Autokennzeichen für Neubrandenburg begann mit einem C.
Einwohner: 626.000 (1975), 620.500 (1989)
Einwohner der Bezirksstadt: 64011
Bevölkerungsdichte: 58 E./km²
Höchste Erhebung: Helpter Berg 179 m
Größter See: Müritz 117 km²
Neubrandenburg war ein bedeutender Nahrungslieferant für die DDR. Es dominierte die Land- und Forstwirtschaft mit riesigen Ackerflächen und Schweine-, Rinder- und Schafhaltung. Etwa ein Viertel der industriell genutzen Fläche bestand aus Wald. Die Nahrungsmittelindustrie machte 60% der gesamten Industrieproduktion aus, gefolgt von der Baumaterialien- und Holzindustrie.
Wichtiger Standort waren natürlich die Bezirksstadt Neubrandenburg selbst mit Maschinen-, Nahrungsmittel-, Baustoffindustrie, Ölheizgeräte-, Reifen- und Elektromotorenwerk. Außerdem Prenzlau mit seinem Armaturenwerk (Teile davon gibt es heute noch, sie gehören heute zur GEA AWP GmbH), Neustrelitz und Pasewalk im Nahrungsmittelbereich und im Raum Ueckermünde/Torgelow mit Gießereien, von denen auch einige noch existieren.
Die Seenplatte rund um die Müritz und das Oderhaff waren beliebte Urlaubs- und Erholungsgebiete in der DDR.
Der Bezirk Neubrandenburg grenzte im Norden an den Bezirk Rostock, im Osten an die VR Polen, im Süden an die Bezirke Frankfurt/Oder und Potsdam, im Westen an den Bezirk Schwerin.
Das Autokennzeichen für Neubrandenburg begann mit einem C.
Donnerstag, 5. Januar 2012
Hänsel und Gretel
Ich habe derzeit einen Chef und einen Kollegen (West). Der eine ist ausschließlich an Geld interessiert, der andere an allem möglichen Blödsinn. Dieses Kinderlied kennen sie beide nicht und behaupten, es sei ein "Ossilied". Freilich haben auch beide keinen Kindergarten besucht - soviel zur allseitig gebildeten Persönlichkeit.
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Die zwölf Monate
Dieser sowjetische Zeichentrickfilm wurde fast jedes Jahr um die Weihnachtszeit herum gezeigt (meist zwischen Weihnachten und Neujahr, um den Bezug zum russischen Jolka-Fest zu erhalten).
Rubriken:
Fernsehen,
Kindheit,
Sowjetisches,
Weihnachten,
Zeichentrick
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Sind die Lichter angezündet
Ich wünsche all meinen Lesern eine besinnliche und wenn möglich frohe Vorweihnachtszeit. Mögen die Worte im Text dieses Liedes irgendwann wieder zu wirklichen Idealen werden.
Dienstag, 13. Dezember 2011
Pioniergeburtstag
...oder: Jahrestag der Gründung der Pionierorganisation "Ernst Thälmann"
Beschlossen bereits 1946, wurde die Pionierorganisation am 13. Dezember 1948 gegründet, damals noch ohne den Zusatz "Ernst Thälmann" im Namen. Dieser wurde erst 1952 verliehen.
Die Mitgliedschaft beruhte auf Freiwilligkeit, die später in einem gewissen Automatismus endete, in dessen Folge man in der ersten Klasse (am 13. Dezember) Mitglied wurde.
Als Erkennungszeichen trugen die Pioniere in erster Linie bei besonderen Anlässen blaue Halstücher - an Feiertagen, zu Pioniernachmittagen, bei Appellen usw. Nach und nach wurden ab Dezember 1973 auch rote Halstücher eingeführt, wodurch es zu der Unterscheidung "Jungpioniere" (1.-3. Klasse, blaues Halstuch) und "Thälmannpioniere" (4.-7. Klasse, rotes Halstuch) kam. Desweiteren gehörten zur Pionierkleidung eine weiße Bluse mit o.a. aufgestickten oder -genähten Emblem am linken Oberarm, eine dunkelblaue Hose bzw. ein dunkelblauer Rock sowie ein dunkelblaues Käppi, im Idealfall mit einem Pionieremblem als Anstecker an der Vorderseite. Die komplette Pionierkleidung wurde ausschließlich zu ganz besonderen Anlässen getragen wie z.B. bei der Teilnahme am Pioniertreffen oder Treffen mit Regierungsvertretern. Viele Pioniere besaßen nur die weiße Bluse und ihr Halstuch.
Der Pioniergeburtstag wurde (zumindest in unserer Schule) tatsächlich gefeiert - zunächst mit einem Appell vor Schulbeginn, am Nachmittag dann durch einen bunten Nachmittag, bei dem in verschiedenen Klassenzimmern verschiedene Aktivitäten stattfanden. So gab es ein Quizz, eine Bastelstraße, ein Pioniercafé, eine Geschicklichkeitsstaffel und in der Aula die Pionierdisko. Man konnte einige Preise gewinnen und Gastgeber waren Lehrer und FDJ-ler. Für mich sind das wirklich tolle Erinnerungen und es bereitete mir am Pioniergeburtstag keine Mühe, den ganzen Nachmittag mit viel Abwechslung in der Schule zu verbringen.
Die Pionierorganisation wurde im August 1990 aufgelöst.
Beschlossen bereits 1946, wurde die Pionierorganisation am 13. Dezember 1948 gegründet, damals noch ohne den Zusatz "Ernst Thälmann" im Namen. Dieser wurde erst 1952 verliehen.
Die Mitgliedschaft beruhte auf Freiwilligkeit, die später in einem gewissen Automatismus endete, in dessen Folge man in der ersten Klasse (am 13. Dezember) Mitglied wurde.
Als Erkennungszeichen trugen die Pioniere in erster Linie bei besonderen Anlässen blaue Halstücher - an Feiertagen, zu Pioniernachmittagen, bei Appellen usw. Nach und nach wurden ab Dezember 1973 auch rote Halstücher eingeführt, wodurch es zu der Unterscheidung "Jungpioniere" (1.-3. Klasse, blaues Halstuch) und "Thälmannpioniere" (4.-7. Klasse, rotes Halstuch) kam. Desweiteren gehörten zur Pionierkleidung eine weiße Bluse mit o.a. aufgestickten oder -genähten Emblem am linken Oberarm, eine dunkelblaue Hose bzw. ein dunkelblauer Rock sowie ein dunkelblaues Käppi, im Idealfall mit einem Pionieremblem als Anstecker an der Vorderseite. Die komplette Pionierkleidung wurde ausschließlich zu ganz besonderen Anlässen getragen wie z.B. bei der Teilnahme am Pioniertreffen oder Treffen mit Regierungsvertretern. Viele Pioniere besaßen nur die weiße Bluse und ihr Halstuch.
Der Pioniergeburtstag wurde (zumindest in unserer Schule) tatsächlich gefeiert - zunächst mit einem Appell vor Schulbeginn, am Nachmittag dann durch einen bunten Nachmittag, bei dem in verschiedenen Klassenzimmern verschiedene Aktivitäten stattfanden. So gab es ein Quizz, eine Bastelstraße, ein Pioniercafé, eine Geschicklichkeitsstaffel und in der Aula die Pionierdisko. Man konnte einige Preise gewinnen und Gastgeber waren Lehrer und FDJ-ler. Für mich sind das wirklich tolle Erinnerungen und es bereitete mir am Pioniergeburtstag keine Mühe, den ganzen Nachmittag mit viel Abwechslung in der Schule zu verbringen.
Die Pionierorganisation wurde im August 1990 aufgelöst.
Montag, 3. Oktober 2011
3. Oktober
Der Tag, an dem vor 21 Jahren der Inhalt vieler Leben aufhörte zu sein. Für den einen früher, für den anderen später - aber für viele irgendwann. Und am 3. Oktober 1990 auf jeden Fall auf dem Papier.
Wir verloren:
- das Recht auf einen Arbeitsplatz
- kostenlose Kinderbetreuung und äußerst günstige Ferienlager
- kostenlose Bildung und stark subventionierte Lehrmaterialien
- Gesetze wie das, dass der Betrieb für eine warme Mahlzeit zu sorgen hat (in Kombinaten, Schulen, Krankenhäusern - überall, wo gearbeitet wurde)
- dass Urlaub an der Ostsee etwas Besonderes war
- eine sichere Rente
- kostenlose Krankenversorgung
aber auch
- sehr eingeschränktes Warenangebot mit teilweise langen Wartezeiten und teilweise schlechter Qualität
- Bevormundung durch Staatsbedienstete
- die Notwendigkeit an Vitamin B
Für mich persönlich kein Grund zum Feiern. Mit dem 3. Oktober 1990 war meine komplette Lebensplanung hinüber, im Heer der arbeitslosen Ex-DDR-Bürger war ich eine von Vielen. Seither ist mein Leben ein reiner Kampf um jeden neuen Tag.
Ich strafe diesen "Feier"-Tag mit Nichtachtung, mache Hausarbeit, wasche Wäsche und genieße die Sonne.
Wir verloren:
- das Recht auf einen Arbeitsplatz
- kostenlose Kinderbetreuung und äußerst günstige Ferienlager
- kostenlose Bildung und stark subventionierte Lehrmaterialien
- Gesetze wie das, dass der Betrieb für eine warme Mahlzeit zu sorgen hat (in Kombinaten, Schulen, Krankenhäusern - überall, wo gearbeitet wurde)
- dass Urlaub an der Ostsee etwas Besonderes war
- eine sichere Rente
- kostenlose Krankenversorgung
aber auch
- sehr eingeschränktes Warenangebot mit teilweise langen Wartezeiten und teilweise schlechter Qualität
- Bevormundung durch Staatsbedienstete
- die Notwendigkeit an Vitamin B
Für mich persönlich kein Grund zum Feiern. Mit dem 3. Oktober 1990 war meine komplette Lebensplanung hinüber, im Heer der arbeitslosen Ex-DDR-Bürger war ich eine von Vielen. Seither ist mein Leben ein reiner Kampf um jeden neuen Tag.
Ich strafe diesen "Feier"-Tag mit Nichtachtung, mache Hausarbeit, wasche Wäsche und genieße die Sonne.
Mittwoch, 14. September 2011
Quark für Pellkartoffeln wie in der Schule - ein Versuch
Dieses Essen gab es in der DDR-Schulspeisung, ebenso wie die Nudeln mit Tomatensoße. Ich habe leider kein Originalrezept gefunden, aber eins von Kurt Drummer, das ich soweit abgewandelt habe, dass es - so hoffe ich - passt.
Zutaten:
250g Magerquark (natur, ohne jeglichen Geschmack wie Zitrone!)
1 kleine Zwiebel
3 EL Milch (oder nach Bedarf mehr)
1-2 EL Öl
1/2 Bd. Schnittlauch (geht auch Petersilie, auch getrocknet)
Salz und Pfeffer
Die Zwiebel in möglichst feine Würfelchen schneiden (am besten nochmal mit dem Messer drübergehen, aber nicht hacken).
Den Schnittlauch in kleine Röllchen (1mm lang) schneiden.
Den Quark in eine Schüssel geben, das Öl und die Milch mit dem Quark verrühren. Wenn die Konsistenz noch zu fest ist, etwas mehr Milch nehmen, aber löffelweise - schnell ist es zu dünn!
Zwiebel und Schnittlauch bzw. Petersilie in den nun sämigen Quark einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Der Quark kann ruhig eine Nacht im Kühlschrank durchziehen, schmeckt danach viel besser. Dann sollte man allerdings beim Zubereiten etwas sparsamer mit dem Salz sein. Haltbar ist das Ganze im Kühlschrank 2-3 Tage, muss vor dem Genuss jedesmal ordentlich durchgerührt werden, da sich Flüssigkeit absondert.
Man kann den Quark pur essen oder auf einer Scheibe Brot, aber mit Pellkartoffeln ist er erst ein Genuss. In der Schulspeisung gehörte übrigens immer eine Scheibe Leberwurst dazu, aber die habe ich zu Hause noch nie vermisst.
Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren! Vielleicht berichtet ihr mal, ob der Quark so "hinhaut" oder was ich noch ändern müsste.
Zutaten:
250g Magerquark (natur, ohne jeglichen Geschmack wie Zitrone!)
1 kleine Zwiebel
3 EL Milch (oder nach Bedarf mehr)
1-2 EL Öl
1/2 Bd. Schnittlauch (geht auch Petersilie, auch getrocknet)
Salz und Pfeffer
Die Zwiebel in möglichst feine Würfelchen schneiden (am besten nochmal mit dem Messer drübergehen, aber nicht hacken).
Den Schnittlauch in kleine Röllchen (1mm lang) schneiden.
Den Quark in eine Schüssel geben, das Öl und die Milch mit dem Quark verrühren. Wenn die Konsistenz noch zu fest ist, etwas mehr Milch nehmen, aber löffelweise - schnell ist es zu dünn!
Zwiebel und Schnittlauch bzw. Petersilie in den nun sämigen Quark einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Der Quark kann ruhig eine Nacht im Kühlschrank durchziehen, schmeckt danach viel besser. Dann sollte man allerdings beim Zubereiten etwas sparsamer mit dem Salz sein. Haltbar ist das Ganze im Kühlschrank 2-3 Tage, muss vor dem Genuss jedesmal ordentlich durchgerührt werden, da sich Flüssigkeit absondert.
Man kann den Quark pur essen oder auf einer Scheibe Brot, aber mit Pellkartoffeln ist er erst ein Genuss. In der Schulspeisung gehörte übrigens immer eine Scheibe Leberwurst dazu, aber die habe ich zu Hause noch nie vermisst.
Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren! Vielleicht berichtet ihr mal, ob der Quark so "hinhaut" oder was ich noch ändern müsste.
Donnerstag, 14. April 2011
Oberhofer Bauernmarkt - Titelmelodie
Im Internet gibt es kein Video mit der Titelmusik, dafür aber den Anfang von ihr in Audio in wunderbarer Qualität unter diesem Link.
Edit am 25.02.2015: Der Link funktioniert nicht mehr, dafür gibt es jetzt ein Video mit dem Bauernmarkt-Lied (ab 4:13) unter diesem Link.
Edit am 25.02.2015: Der Link funktioniert nicht mehr, dafür gibt es jetzt ein Video mit dem Bauernmarkt-Lied (ab 4:13) unter diesem Link.
Freitag, 18. März 2011
Läden
Heute habe ich ein paar Bilder von Einkaufsmöglichkeiten in der DDR herausgesucht.
Ich werde mich auf die Präsentation der Bilder (aus urheberrechtlichen Gründen nur verlinkt) beschränken und nur hin und wieder einige erläuternde Anmerkungen dazu machen.
Edit am 12.10.2015: Leider ist dieser Beitrag inzwischen arg geschrumpft, weil viele Seiten, auf denen Laden-Bilder gespeichert waren, nicht mehr existieren. Ich werde noch einmal recherchieren und ggf. einen zweiten Beitrag mit Laden-Bildern erstellen.
Bäckerei von außen
Textilgeschäft von außen
Tante-Emma-Laden
Diese Art Läden gab es mit den Jahren immer weniger.
Kaufhalle von außen
Noch eine Kaufhalle (leer) von innen
Und noch eine Kaufhalle (viele Einzelbilder der Produkte)
Milchtütenkauf in einer Kaufhalle
Die Milchtüten bestanden aus stabiler Plaste und mussten immer genau inspiziert werden, ob sie nicht doch kaputt waren. Oft waren sie von anderen kaputten Tüten klebrig und mussten zu Hause erstmal abgespült werden. Für diese Tüten gab es spezielle Milchtütenhalter.
Fleischergeschäft von außen
Fleischergeschäft von innen
Noch ein Fleischergeschäft von innen
In der DDR stellten die Einkaufenden den Kinderwagen einfach vor dem Laden ab, zogen die Bremsen fest und nahmen den Kinderwagen nach dem Einkauf (meistens) wieder mit. (Kleiner Scherz am Rande, aber der bzw. die eine oder andere Mutter soll schon auf halbem Heimwege umgedreht sein, weil ihr der abgestellte Kinderwagen wieder einfiel.)
Zu guter Letzt gibt es auch noch einen kleinen Film aus DDR-Zeiten, der sich mit Kommunalpolitik beschäftigt, aber ganz nebenbei auch einen Einblick in eine Kaufhalle sowie die Versorgungslage bei Lebensmitteln insgesamt bietet.
Hier geht es zum Filmchen, bitte ganz runter scrollen.
Ich werde mich auf die Präsentation der Bilder (aus urheberrechtlichen Gründen nur verlinkt) beschränken und nur hin und wieder einige erläuternde Anmerkungen dazu machen.
Edit am 12.10.2015: Leider ist dieser Beitrag inzwischen arg geschrumpft, weil viele Seiten, auf denen Laden-Bilder gespeichert waren, nicht mehr existieren. Ich werde noch einmal recherchieren und ggf. einen zweiten Beitrag mit Laden-Bildern erstellen.
Bäckerei von außen
Textilgeschäft von außen
Tante-Emma-Laden
Diese Art Läden gab es mit den Jahren immer weniger.
Kaufhalle von außen
Noch eine Kaufhalle (leer) von innen
Und noch eine Kaufhalle (viele Einzelbilder der Produkte)
Milchtütenkauf in einer Kaufhalle
Die Milchtüten bestanden aus stabiler Plaste und mussten immer genau inspiziert werden, ob sie nicht doch kaputt waren. Oft waren sie von anderen kaputten Tüten klebrig und mussten zu Hause erstmal abgespült werden. Für diese Tüten gab es spezielle Milchtütenhalter.
Fleischergeschäft von außen
Fleischergeschäft von innen
Noch ein Fleischergeschäft von innen
In der DDR stellten die Einkaufenden den Kinderwagen einfach vor dem Laden ab, zogen die Bremsen fest und nahmen den Kinderwagen nach dem Einkauf (meistens) wieder mit. (Kleiner Scherz am Rande, aber der bzw. die eine oder andere Mutter soll schon auf halbem Heimwege umgedreht sein, weil ihr der abgestellte Kinderwagen wieder einfiel.)
Zu guter Letzt gibt es auch noch einen kleinen Film aus DDR-Zeiten, der sich mit Kommunalpolitik beschäftigt, aber ganz nebenbei auch einen Einblick in eine Kaufhalle sowie die Versorgungslage bei Lebensmitteln insgesamt bietet.
Hier geht es zum Filmchen, bitte ganz runter scrollen.
Samstag, 12. März 2011
Montag, 7. März 2011
Verkehrskompass - Kinderversion
So ist's richtig, so ist's gut... - Mit Stiefelchen und Kompasskalle.
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